Bau des Nationalen Hockey-Trainingszentrums in Mönchengladbach
Ministerpräsident Wüst gibt Startschuss für Nationales Hockey-Trainingszentrum des DHB
04. March 2026
Mit dem offiziellen Spatenstich ist am 04. März 2026 der Startschuss für den Bau des Nationalen Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) in Mönchengladbach gefallen.
Im Beisein des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie Vertreterinnen und Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Mönchengladbach, der städtischen Entwicklungsgesellschaft EWMG und den beteiligten Architekturbüros markierte der Deutsche Hockey-Bund (DHB) mit seinem Präsidenten Henning Fastrich und Sportvorstand Martin Schultze einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen, zentralen Infrastruktur für den Hockeysport in Deutschland.
Ministerpräsident Wüst hob vor Ort die Bedeutung des Projekts für den Leistungs- und Nachwuchssport in Nordrhein-Westfalen hervor und unterstrich die Ambitionen für die Bewerbung um olympische Spiele in Deutschland und NRW.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mönchengladbach ist der Hockey-Tempel in Europa. Hier trainieren die Nachwuchstalente, die uns in den letzten Jahren zu Welt- und Europameistertiteln geführt haben. Im größten Hockeystadion Europas haben zuletzt sowohl die Männer- als auch die Frauenmannschaft im Finale der Europameisterschaft gestanden, mit spektakulären Spielen vor unvergleichlichen Kulissen. Mit dem Nationalen Hockey-Trainingszentrum entsteht jetzt direkt neben dem Hockeypark eine Spitzensport-Infrastruktur auf höchstem Niveau. Mit Mitteln für das Rheinische Revier setzen Bund und Land ein starkes Zeichen und investieren gezielt dort, wo Leistung entsteht: in moderne Trainingsbedingungen, starke Standorte und nachhaltige Strukturen. Damit stärken wir den nationalen Hockeysport und geben starke, nachhaltige Impulse für Mönchengladbach und die Region. Zugleich legen wir damit auch eine wichtige Grundlage für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Als Sportland Nummer 1 schaffen wir die Voraussetzungen, damit Spitzenleistungen auch in Zukunft in Nordrhein-Westfalen zuhause sind.“
Der Ausbau des bestehenden Hockeyparks umfasst eine ganzjährig bespielbare Kaltlufthalle sowie eine moderne Sportschule. Das Vorhaben wird durch Mittel des Bundes und des Landes NRW ermöglicht; Fördergeber ist die Staatskanzlei NRW.
DHB-Präsident Henning Fastrich betonte die strategische Bedeutung des Projekts für den Verband: „Das Nationale Hockey-Trainingszentrum ist ein Leuchtturmprojekt für den Deutschen Hockey-Bund. Es schafft langfristige, verlässliche Bedingungen für unsere Nationalmannschaften und ist zugleich ein wichtiges Bekenntnis zum Hockeystandort Deutschland.“
Auch DHB-Sportvorstand Martin Schultze hob den infrastrukturellen und sportlichen Mehrwert hervor: „Mit dem NHTZ entsteht eine neue zentrale Infrastruktur, die unserem Sport in Deutschland ein modernes Zuhause gibt und die Grundlage für kommende Erfolge legen kann. Gleichzeitig setzen wir mit den geplanten Anlagen Maßstäbe im internationalen Hockey.“
Der Spatenstich markiert den Beginn einer zweijährigen Bauphase, an deren Ende ein europaweit einmaliger Leistungsstandort für Spitzenhockeysport entstehen soll. Neben den Nationalteams des DHB werden auch Nachwuchsathletinnen und -athleten sowie Vereine und Partner des Verbandes von den neuen Möglichkeiten profitieren.
Die Sportschule hat 48 Zimmer für Übernachtungen plus moderne Schulungs- und Seminarräume. Außerdem bietet der Fitnessbereich mit Flächen für Krafttraining und Physiotherapie optimale Bedingungen für Sportler. Die Kaltlufthalle, neben dem Stadion, ermöglicht auf einer Fläche von knapp 11.000 Quadratmetern ein ganzjähriges Training unter Wettkampfbedingungen – mit Rasenheizung, modernem Bewässerungssystem und einem Kunstrasen nach olympischem Standard. Ein vergleichbares Hockey-Trainingszentrum findet sich derzeit in Europa kein zweites Mal.
Seit 2006 ist der Mönchengladbacher Hockeypark das Zuhause des DHB. Mit dem Bau des Nationalen Hockeyzentrums wird der Standort erweitert und steht zukünftig neben den DHB-Teams auch Hockeyvereinen aus Deutschland und darüber hinaus mit hochmodernen Trainingsgegebenheiten zur Verfügung.
Der DHB dankt allen beteiligten Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und blickt mit großer Vorfreude auf die kommenden Schritte des Projekts.