Im Pressezentrum der Hockey-Europameisterschaft in Antwerpen wird von der neuen „Waffe“ der Damen-Nationalmannschaft gesprochen, wenn es um Rebecca Grote geht. Mit vier Toren im EM-Eröffnungsspiel der DANAS gegen Weißrussland hat Grote eine Marke gesetzt, die im internationalen Hockey selten erreicht wird. Doch die vor zwei Wochen 27 Jahre alt gewordene Kölnerin ist auch sonst keine „typische“ DHB-Nationalspielerin. „Betzi“, wie die Standardspezialistin im Mannschaftskreis gerufen wird, ist das, was man eine Spätberufene nennt – und das kommt im engmaschigen Fördersystem des deutschen Hockeys sehr selten vor.