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Felicia Wiedermann im Interview

Wiedermann: "Wir sind eine junge und fitte Mannschaft mit sehr viel Potenzial, die sich über die nächsten Jahre toll entwickeln kann. Daran glaube ich sehr fest."

30. April 2026

DANAS-Mittelfeldspielerin Felicia Wiedermann spricht im Interview über die veränderte Erwartungshaltung bei den DANAS, ihren Traum von der Nationalmannschaft sowie ihre Kindheitshelden.

Felicia Wiedermann bestritt im März 2022 ihr erstes Länderspiel für die deutsche Hockey-Nationalmannschaft. Seitdem sind nicht nur 53 weitere Länderspiele und vier Tore im Dress der DANAS dazu gekommen, Wiedermann ist mittlerweile fester Bestandteil der Mannschaft von Bundestrainerin Janneke Schopman. Dazwischen wurde sie Vize-Europameisterin bei der Heim-EM 2025 in Mönchengladbach und nahm 2024 an den Olympischen Spielen in Paris teil. 

Für das Interview treffen wir Wiedermann in einem Café, unweit von ihrer Wohnung im Kölner Stadtteil Braunsfeld, wo die 24-jährige gebürtige Hamburgerin seit ihrem Wechsel vom Club an der Alster zu Rot-Weiss Köln 2023 wohnt. 

Wie sehr wirken die letzten Auftritte der DANAS in der Pro League noch nach?

Nicht so sehr. Ich war recht schnell dabei das abzuhaken, weil wir noch einige Spiele in der Pro League vor uns haben. 

Wir hätten uns andere Ergebnisse gewünscht und auch generell einen anderen Auftritt. Die Spiele waren noch sehr früh im Jahr und ich habe volles Vertrauen, dass wir andere Auftritte im Juni zeigen werden. Deswegen gab es nicht so viel Nachwirkung bei mir.

Wenn es nicht gut läuft in Phasen, wer ist bei den DANAS diejenige, die mit der Faust auf den Tisch haut?

Das ist unterschiedlich. Das ist eine Eigenschaft, die vielleicht nicht jede hat, weil es Fingerspitzengefühl bedarf, aber eine Eigenschaft, die wir als Mannschaft brauchen. Lena Michel kann das gut, weil sie ein gutes Gespür dafür hat, wann die Mannschaft das braucht. Ich glaube auch Hanna Rotländer hat ein sehr gutes Gefühl dafür. Das sind die beiden, die das mitunter am besten können.

Siehst du dich perspektivisch auch in einer Führungsrolle?

Das ist eine gute Frage. Ich übernehme gerne Verantwortung, aber in meinem eigenen Stil, da ich keine Person bin, die gut auf den Putz hauen oder lauter werden kann. Ich lerne gerade, dass ich das eigentlich auch könnte und probieren sollte, denn die Wirkung kann beim Rest des Teams groß sein, weil ich eben nicht die Person bin, die das häufiger macht. Ich glaube schon, dass ich in so eine Rolle wachsen kann. Mir ist nur wichtig, dass es authentisch bleibt. Wenn ich mich gezwungen fühle, was zu sagen, hinter dem ich nicht stehe, dann kommt die Botschaft auch nicht rüber.

In der Vergangenheit wurde im Zusammenhang mit den DANAS viel von dem Umbruch nach Paris geredet und auch nach Mönchengladbach haben zwei wichtige Spielerinnen ihre DANAS-Karriere beendet. Jetzt ist fast ein Jahr vergangen und ihr habt einen schönen Erfolg eingefahren mit dem 2. Platz bei der EM 2025, mit dem keiner gerechnet hat im Vorfeld. Es kann auch eine Riesenchance sein, dass dieses Team so wahnsinnig jung ist und sich über die nächsten Jahre einspielt. Wie schätzt du das Potenzial des Teams für die nächsten Jahre ein?

Ich glaube der Prozess hört nie auf und hat auch noch nicht aufgehört. Nach der EM haben wir Spielerinnen verabschiedet, die sehr wichtig fürs Team waren. Die kann man nicht ersetzen, aber wir sind in dem Prozess diese Abgänge aufzufangen. Wir sind noch im Umbruch. Das Schwierige dabei ist, du kannst betonen im Umbruch und der Underdog zu sein: Dann wirst du aber Vize-Europameister und dann heißt es, jetzt müssten wir performen.

Damit müssen wir umgehen. Auch andere Mannschaften wissen, was wir drauf haben nach diesem Erfolg bei der EM, weil sie auch nicht mit uns gerechnet haben. Wir sind jung und eine fitte Mannschaft mit sehr viel Potenzial und das kann sich jetzt über die nächsten Jahre toll entwickeln und daran glaube ich auch sehr fest.

Bezogen auf das Spiel: Braucht es dich möglicherweise in einer noch offensiveren Rolle mit deinen Tiefenläufen, um vor dem Tor zum Erfolg zu kommen?

Tatsächlich wurde ich bereits weiter nach vorne gezogen. Ich spiele mittlerweile eher die Zehnerposition bei den DANAS. Ich habe auch noch Potenzial häufiger zum Abschluss zu kommen. Darin übe ich mich auch momentan in der Bundesliga. Ich versuche immer häufiger in den Kreis einzutreten und schnell auf das Tor zu schießen.

In welcher Rolle siehst du dich eigentlich in dem deutschen Mittelfeld mit Lisa (Nolte), Emilia (Landshut) und Jojo (Hachenberg)?

Dadurch, dass ich auf den unterschiedlichsten Positionen gespielt habe, hat sich mein Spielstil auch immer wieder verändert. Momentan versuche ich offensiver und mutiger zu agieren. Angefangen habe ich bei den DANAS in der Außenverteidigung und meine Priorität aufs Verteidigen gelegt, also körperlich und stark zu verteidigen, was ich auch immer noch mache und von dieser Zeit mitgenommen habe. Jetzt versuche ich meine Fähigkeiten, die ich vielleicht auch offensiv habe, besser einzusetzen. Ich sehe mich im gegnerischen Viertel in den Kreis eindringen und gefährlich zum Abschluss kommen. Das ist das nächste Ziel.

Hast du in der Jugend viele unterschiedliche Positionen gespielt?

Mittlerweile habe ich jede Position einmal gespielt. In der Jugend habe ich mehr Sechser gespielt, also defensiver als jetzt, aber weiter vorne fühle ich mich auch sehr wohl.

Hast du die U21-WM verfolgt? Und denkst du noch mehr Unterstützung aus den U-Teams würde euch in dem Bezug guttun? Lynn Krings hat schon einige Länderspiele für die DANAS absolviert und auch Katharina Haid hatte in Argentinien weitere Einsätze für die DANAS. Annika Schönhoff hat zum Beispiel aber auch eine gute WM gespielt. Wären das alles Spielerinnen, die euch vielleicht helfen könnten?

Ich habe die U21-WM verfolgt. Ich fand die Mädels haben da sehr gut gespielt und sind unverdient frühzeitig ausgeschieden. Ich registriere auch, dass von unten starke Talente hochkommen, aber ich bin kein Fan davon junge Talente so schnell nach oben zu ziehen und zu verheizen. Annika zum Beispiel trainiert bei uns am Stützpunkt mit den Danas und war auch mit in Südafrika. Lynn ist auch noch jung und wir haben ohnehin einen jungen Sturm. Manchmal wird unterschätzt, wie groß der Schritt in den A-Kader ist. Ich bin mit 21 Jahren in den A-Kader gekommen, das ist drei Jahre später als Lynn zum Beispiel. Wir müssen berücksichtigen, wie viel schwerer es ist Tore zu erzielen, wenn auf einem anderen Level verteidigt wird. Es ist kein Geheimnis, dass das Niveau bei einer Pro League hoch ist. Nichtsdestotrotz können diese Spielerinnen uns helfen. Insgesamt sind wir aber auch ein junges Team und müssen zusammenwachsen.

Wie hast du deinen ersten DANAS-Einsatz erlebt? Wer hat dich an die Hand genommen und wie hast du von der Nominierung erfahren?

Damals wollte ich eigentlich zu der Zeit verreisen und ich hätte eigentlich auch noch zwei Jahre U21 spielen können. Irgendwann hatte ich aber ein Gespräch mit Valentin Altenburg und danach war ich mir unsicher, ob ich die geplante Reise antreten sollte. Es standen zwei Pro League-Reisen nach Argentinien im Dezember und nach Australien im Februar an. Ich habe Valentin gefragt, wie sein Plan mit mir aussieht. Er hat mir in diesem Gespräch gesagt, dass ich mit zur Pro League nach Australien reise und darüber habe ich mich gefreut. Das war der erste Lehrgang und das es in Australien war, war schon sehr cool. Am meisten an die Hand genommen haben mich Nike (Anm. d. Red.: Rühr) und Stapi (Anm. d. Red.: Charlotte Stapenhorst), dadurch habe ich mich direkt willkommen gefühlt. Der Übergang war daher sehr flüssig und ich kam auch regelmäßig zu Einsätzen.

Hast du dich trotzdem als Rookie gefühlt?

Ja, ich war schon auch der Rookie. Meine eigenen Gedanken waren fokussiert darauf alles zu geben für das Team, aber ich habe mir keinen Druck gemacht. Ich fand es einfach großartig dabei zu sein und so habe ich auch gespielt. Über das erste Jahr habe ich mich in der Mannschaft gefestigt und dann das Gefühl bekommen ein fester Teil des Teams zu sein.

Hattest du immer diesen Traum Nationalspielerin zu werden?

Ja, ich habe früher in die Freundebücher auch immer geschrieben, dass ich mal bei Olympia dabei sein und Nationalmannschaft spielen möchte. Deswegen kann ich schon sagen, dass das auf jeden Fall ein Traum war. Als ich dann in der U-Nationalmannschaft angefangen habe, bestand unser Team auch aus einer festen Gruppe, von denen es inzwischen viele Spielerinnen in den A-Kader geschafft haben. Jette Fleschütz schon als erste, aber Sarah Strauss und Lilly Stoffelsma quasi gleichzeitig mit mir und das ist schon sehr cool über verschiedene Auswahlmannschaften immer wieder als Gruppe zusammenzukommen und sich gemeinsam den Traum zu erfüllen.

Du hast bereits eine Charlotte Stapenhorst erwähnt. Hattest du früher eine Lieblingsnationalspielerin? Oder eine Kindheitsheldin?

Klar, ich hatte ganz lange in meinem Zimmer einen Bierzettel, mit dem man Essensbestellungen aufnimmt. Darauf war das Autogramm von Natascha Keller und dieser Zettel hing an meiner Magnetwand in meinem Kinderzimmer. Sie war eine meiner Hockey-Heroes. Meine Kindheitsheldin war Emma Watson und die hat ja auch Hockey gespielt. Ich finde die ist einfach eine sehr coole Person. Die Kindheitsheldinnen haben aber immer mal gewechselt. Ich weiß noch, dass ich mal Ballmädchen bei einem Damenspiel von Alster war und kurz zuvor war Anne Schröder zu Alster gewechselt. Da habe ich als junges Mädchen zu ihr aufgeschaut und als ich dann später mit ihr zusammengespielt habe, war das schon sehr besonders und cool.

Wenn wir einige Jahre in der Nationalmannschaftskarriere nach vorne spulen, dann hattest du bei der Heim-EM im letzten Jahr in Mönchengladbach vermutlich einen deiner schwierigsten Momente in deiner Nationalmannschaftskarriere mit der bitteren Verletzung, früh in der Gruppenphase, bei der du ohne Gegnereinwirkung mit dem Knie weggerutscht bist. Wie hast du die Heim-EM insgesamt erlebt und wie hast du es geschafft mit diesem Rückschlag umzugehen?

Für mich war schon im ersten Moment klar, dass ich bei der Mannschaft bleiben und nicht nach Hause fahren möchte. Janneke Schopman meinte, sie würde mir das natürlich freistellen und könne auch verstehen, wenn ich nicht im Hotel bleiben wollte. Mir war aber direkt klar, dass ich bleiben wollte und das Gefühl hatte, ich kann der Mannschaft auch von der Bank aus viel Energie geben. Für mich stand außer Frage das nicht zu tun. Dann durfte ich auch auf der Bank Platz nehmen und habe mich nah an der Mannschaft und dem Geschehen gefühlt. Dennoch habe ich beim Finale gegen Holland, vor vollen Zuschauerrängen, einen kleinen Stich ins Herz verspürt, weil ich nicht auf dem Platz stehen konnte, aber der war auch schnell wieder verflogen. Ich habe mich als Teil des Teams gefühlt und das hat mir die Mannschaft auch bestätigt. Emma (Anm. d. Red.: Davidsmeyer), meine Zimmernachbarin, hat auch immer wieder gesagt, sie sei froh, dass ich noch da bin. Das sind nicht nur Mitspielerinnen bei den DANAS, sondern viele sind auch meine Freundinnen. Nach dem Turnier habe ich dann schon gemerkt, dass es mich Kraft gekostet hat und ich habe realisiert, wie schwer es gedanklich für mich war Vize-Europameister geworden zu sein, aber nicht entscheidend mitgespielt zu haben. Das Gefühl war schon komisch. Mit ein bisschen Abstand habe ich nach vorne geschaut und mir gesagt, dass da möglicherweise noch viele solcher Highlights in meiner Karriere warten.

Auch wenn Du bei der EM wenig spielen konntest, warst Du im Kreise der Mannschaft dabei. Es gab aber auch einige Spielerinnen, die es aus Leistungsgründen nicht in den EM-Kader geschafft haben, euch aber von der Tribüne aus angefeuert haben. 2026 steht die WM in Belgien und den Niederlanden vor der Tür und es wird wieder einige Enttäuschte geben. Wie geht man damit um als diejenige Spielerin?

Ich glaube, das kann man nur nachempfinden, wenn man das erlebt hat. Ich habe das 2023 noch bei der EM in Mönchengladbach und beim Olympia-Qualifier 2024 erlebt. In diesen Momenten habe ich auch vieles hinterfragt und habe vor allem gedacht, dass ich hart an mir arbeite und viel trainiere, es aber aus Gründen, die ich gar nicht so richtig fassen konnte, nicht reicht. Häufig kommt der Satz „Wir haben uns nicht gegen dich, sondern für jemand anderen entschieden“. Da habe ich schon gehadert. Als Person in der Verantwortung schaust du aber auf Dinge wie Erfahrung, etc. Das heißt nicht, dass ich leistungstechnisch weniger draufhabe als die Person, die nominiert wurde.

Ich habe versucht, den Kopf auszuschalten und daran zu glauben, dass ich weiterhin meine Chance bekommen werde. Alles, was ich machen kann, ist mein Bestes geben und ein Mindset schaffen, mit dem ich den Druck komplett rausnehme.

Ich fand das aber ebenso bemerkenswert, dass uns so viele vor Ort unterstützt haben, die so lange auch Teil des Projekts waren und am Ende nicht im Kader standen.

Wie gelingt euch das allgemein, dass sich die Nicht-Nominierten auch als Teil des Projektes fühlen?

Das ist nicht leicht. Wie begegnest du einer Person, die nicht nominiert wurde und am Rand steht? Du kannst sie gefühlt nur umarmen und sagen „Hey, Kopf hoch!“. Wissen tue ich aber nicht, wie das der Person dann hilft. Bei mir war das auch schwierig, als ich nicht nominiert wurde. Das gehört aber dazu und man muss diese Aufmunterungsversuche einfach annehmen, weil die meisten Mitspielerinnen meinen das auch so, wenn sie sagen, dass ich in meine Fähigkeiten und meine Leistungen vertrauen soll.

Was ich sehr gern mache, ist Häkeln oder Stricken. Handarbeit bringt mich total runter.

Felicia Wiedermann

Wie sieht eigentlich ein Tag bzw. eine Woche in deinem Leben aus?

Aktuell ist sehr viel los. Ich bin jetzt im sechsten Semester und bald beginnt mein Praktikum. Deswegen wurden alle Module und Kurse, die ich eigentlich über das ganze Semester hätte, in ein halbes Semester gepackt. Deswegen ist gerade, was Uni angeht, sehr viel los. Montags habe ich frei, da muss ich aber gerade eigentlich lernen, weil ich Ende April wieder Prüfung habe. Dann ist montags Krafttraining, dienstags haben wir morgens Sprint- und abends Hockeytraining. Meistens fahre ich momentan vom Sprint direkt in die Uni und von der Uni direkt zum Training. Ich habe dann immer mein Meal-Prep dabei, also meine sechs Dosen mit vorgekochtem Essen. Mittwoch habe ich Stützpunkttraining und abends Kraft- und Hockeytraining, dazwischen meistens Uni. Donnerstag habe ich von 9 bis 17 Uhr Uni. Freitags steht bei Auswärtsspielen meist die Anreise an und am Wochenende sind die Bundesliga-Spiele.

Das heißt es gibt nur einen richtigen Tag Pause, richtig?

Ja, das spüre ich auch. Mittlerweile tragen wir alle Tracker für unsere Leistungsdaten und die Trainer resümieren auch meist, dass wir ordentlich geackert haben am Wochenende. Jeder muss schauen, wie der Montag am besten genutzt wird zur Regeneration.

Wie hilft dir in den freien Stunden und am Abend abzuschalten? Was sind die Dinge, die dich runterbringen?

Ich würde am liebsten sagen Buch lesen. Tatsächlich bin ich aber schon eine halbe Stunde nach dem Training am Handy. Was ich sehr gern mache, ist Häkeln oder Stricken. Handarbeit bringt mich total runter. Außerdem habe ich Projekte in meiner Wohnung. Neulich habe ich mal die Wand gestrichen und das ist schon meditativ für mich. Also ich könnte nicht nichts machen, das fällt mir ganz schwer.

Mit Blick auf die kommenden Monate und das nächste Highlight, die FIH Pro League in Berlin (24.06.-28.06.). Wie hast du das Event letztes Jahr erlebt und was verbindest du eigentlich mit der Stadt Berlin?

Letztes Jahr war echt cool. Ich hatte das am Anfang nicht erwartet, dass es so voll wird. Bei der Pro League in Düsseldorf vor einigen Jahren war es doch recht leer auf den Rängen und deswegen hatte ich nicht so eine richtige Erwartung. Ich habe mich einfach gefreut, dass wir in Deutschland spielen. Meine Erwartungen wurden absolut übertroffen. Es war bei fast jedem Spiel voll auf den Rängen und der Support von der Seite war echt cool, auch unter der Woche, obwohl wir manchmal um 14 Uhr gespielt haben. Die Pro League in Berlin hat Hockey-Deutschland zusammengebracht. Mir haben die kleinen Mädels und Jungs nach den Spielen immer erzählt, von wo sie angereist sind.

Mit Berlin verbinde ich automatisch Hockey, weil ich immer zum Hockeyspielen in Berlin bin. Letztes Jahr habe ich eine Freundin besucht und habe das erste Mal ein Gefühl für die Stadt bekommen. Es ist ein cooler Ort Hockey zu spielen und immer eine Reise wert. Ich freue mich sehr auf die Pro League in Berlin und glaube, das wird wieder echt cool.

Im August folgt dann die WM. Wie groß ist deine Vorfreude bereits und hast du ein Match aus der Vorrunde, auf das du dich besonders freust?

Noch bin ich nicht nominiert, aber eine WM zu spielen, ist was ganz Besonderes. Die Ausrichter Belgien und die Niederlande werden da hoffentlich ordentlich was auffahren und um volle Zuschauerränge muss man sich dort auch keine Sorgen machen. Deswegen freue mich auch auf den Weg dahin.

Das Vorrundenspiel gegen Argentinien wird schon das krasseste Match, auch weil wir uns da einen guten Kampf mit den Argentinierinnen liefern werden. Bei der Pro League in Argentinien hatten wir schon zwei echt gute und sehr ausgeglichene Spiele. Vielleicht sogar mehr als ausgeglichen und ein paar Punkte mehr wären auch in Ordnung gewesen. Auf jeden Fall wird das ein sehenswertes Match.

Es war bei fast jedem Spiel voll auf den Rängen und der Support von der Seite war echt cool, auch unter der Woche, obwohl wir manchmal um 14 Uhr gespielt haben. Die Pro League in Berlin hat Hockey-Deutschland zusammengebracht. Ich freue mich sehr auf die Pro League in Berlin und glaube, das wird wieder echt cool.

Felicia Wiedermann

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