Uli Bergmann Sen. (1949-2026)
Nachruf auf Uli Bergmann Sen.
15. January 2026
In tiefer Trauer nimmt die Hockeyfamilie im Deutschen Hockey-Bund und weit darüber hinaus Abschied von Uli Bergmann Senior.
Mit ihm verlieren wir den Mann für zahllose Bilder und Geschichten unseres Sports – einen oder vielleicht sogar den Pionier der Hockey‑Videoberichterstattung, der über viele Jahrzehnte lang Feld‑ und Hallenhockey in Deutschland mit großer Hingabe übertragen und dokumentiert hat.
Seit mehr als 30 Jahren machte Uli mit Hockeyvideos das sichtbar, was Hockey ausmacht: Leidenschaft, Fairness, Teamgeist. Generationen von Spielerinnen und Spielern, Trainern, Schiedsrichtern und Fans konnten dank seiner Arbeit mitfiebern, lernen, analysieren und sich erinnern. Uli war damit weit mehr als der Mann hinter der Kamera: Er war Chronist, Brückenbauer und Botschafter unseres Hockeys.
Wer Uli kannte, weiß: Er stand oft als Erster am Platzrand, baute seine Technik auf und verließ als Letzter nach dem Abbau wieder die Anlage. Sorgfalt, Verlässlichkeit und Teamgeist prägten ihn.
Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde Uli Bergmann sen. vielfach geehrt:
- Am 15. Mai 2021 erhielt er die Goldene Ehrennadel des Deutschen Hockey‑Bundes (DHB).
- Am 13. April 2024 verlieh ihm der Westdeutsche Hockey‑Verband (WHV) in Duisburg die Goldene Ehrennadel.
Ulis Werk ist ein lebendiges Archiv unseres Sports. In seinen Aufnahmen bewahrt er unzählige Momente, große und kleine Triumphe sowie unzählige Spielszenen und Teamleistungen. Wir erinnern uns an seine ruhige Art, seinen Humor am Spielfeldrand und an seinen unermüdlichen Einsatz, Hockey sichtbar zu machen.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und allen, die einen treuen Weggefährten verlieren. Uli war nicht nur für einen Verein dar. Auch, wenn er für den DSD Düsseldorf unzählige Spiele übertragen hat, war er auch auf vielen anderen Plätzen im Einsatz, um Hockey sichtbar zu machen.
Lieber Uli, Du hast uns viele Erinnerungen geschaffen und durch diese wird die Hockeyfamilie Dich nicht vergessen.
Ruhe in Frieden.
Marc Stauder