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schauinsland Hallen-EM 2026 in Heidelberg

Deutschland deklassiert Belgien und zieht ins EM-Halbfinale ein

09. January 2026

Im Duell mit Belgien kontrollierten die Deutschen von Beginn an das Geschehen und setzten sich deutlich mit 13:2 durch. Der Spielfilm.

Torschützen:

1:0 Sten Brandenstein (5. Minute)

2:0 Tom Schmidt-Didlaukies (8.)

3:0 Luca Grossmann (9.)

4:0 Nik Kerner (11.)

5:0 Nicolas Proske (12.)

5:1 Philippe Simar (19.)

6:1 Anton Pöhling (23.)

7:1 Dieter-Enrique Linnekogel (27.)

8:1 Nicolas Proske (28.)

9:1 Nicolas Proske (30.)

10:1 Anton Pöhling (33.)

11:1 Nicolas Proske (34.)

11:2 Tom Degroote (35.)

12:2 Sten Brandenstein (35.)

13:2 Anton Boeckel (38.)

Die erste Hälfte:

In der Anfangsphase spürte man den Respekt, den beide Mannschaften voreinander hatten, denn beide griffen noch nicht mit voller Manpower an. Den Bann brach wie im 1. Gruppenspiel gegen Irland der zweite Block des deutschen Teams. Sten Brandenstein brachte die 1:0-Führung nach hohem Ballgewinn von Luca Grossmann, der auf Brandenstein querlegte und dieser den Ball in der 5. Minute im Tor unterbringen konnte.

Das Tor zum 2:0 durch Tom Schmidt-Didlaukies folgte in der 8. Minute. Schmidt-Didlaukies‘ Hereingabe am rechten Schusskreisrand wurde dabei von einem Belgier tückisch in das belgische Tor abgefälscht. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Das 3:0 in der 9. Minute erzielte Luca Grossmann nach schönem Angriff über die rechte Seite, bei dem Brandenstein zurücklegte auf Linnekogel, dessen Abschluss konnte der belgische Keeper Matteo Gryspeerdt nur zur Seite abwehren, wo Grossmann abstaubte.  Das 4:0 machte Nik Kerner in der 11. Minute mit einer Strafecke, die er mit seinem strammen Abschluss ins linke obere Eck vollendete. Die nächste Strafecke für Deutschland folgte in der 12. Minute und mit ihr auch die 5:0-Führung. Nicolas Proskes Abschluss schlug im linken oberen Eck ein und die Deutschen zeigten sich eiskalt, vor allem nach Strafecken. Die Belgier mussten aufpassen nicht noch frühzeitiger in größeren Rückstand zu geraten. Kurz vor der Pause konnten sie schlussendlich aber auch den Anschlusstreffer erzielen durch Philippe Simar in der 19. Minute zum 1:5 aus belgischer Sicht.

Die zweite Hälfte:

In der zweiten Hälfte ging es jedoch dahin für das belgische Team. Anton Pöhling erzielte in der 23. Minute einen wunderschönen Treffer, bei dem er im Angriff über links ganz überlegt mit der Rückhand den Ball am herauseilenden belgischen Keeper vorbeilegte. Deutschland kontrollierte nun das Spiel nach Belieben und ein sehenswerter Treffer folgte auf den Nächsten. Dieter-Enrique Linnekogel dribbelte einfach mal los am Mittelkreis, tankte sich bis vor den belgischen Keeper, drehte sich um die eigene Achse, während er den Ball technisch herausragend im Schläger mitzog, verlud die gesamte belgische Defensive und traf per Schlenzer in das rechte Eck. Die Deutschen spielten sich in einen Rausch und Proske legte mit einem kraftvollen Rückhandschlenzer ins lange Eck in der 28. Minute gleich nach. Proske erzielte in der 30. Minute auch das 9:1 nach einer Strafecke mit einem wuchtigen Abschluss ins linke obere Eck. Im letzten Viertel nahm Belgien den Keeper aus dem Tor und Pöhling konnte in der 33. Minute daraus mit seinem Abschluss ins lange Eck Kapital schlagen und das 10:1 erzielen. Kurz darauf brachte der belgische Trainer seinen Keeper wieder ins Tor, auch dies half jedoch nichts und Proske konnte sein viertes Tor des Tages erzielen (34.).

Bei einem Abschlussversuch der Belgier kurz darauf griff ein deutscher Verteidiger von hinten in den Schläger und der Unparteiische entschied auf Siebenmeter, diesen verwandelte Tom Degroote zum 11:2 in der 35. Minute. In der gleichen Minute schlug Sten Brandenstein mit seinem Treffer zum 12:2 nach schöner Vorlage von Vincent Scholz jedoch gleich zurück. Den Schlusspunkt setzte der deutsche Kapitän Boeckel mit seinem trockenen Treffer zum 13:2 nach Strafecke in der 38. Minute.

Die Szene des Spiels:

Der Treffer von Dieter-Enrique Linnekogel zum 7:1 nach einem tollen Solo, bei dem er mit seiner Drehung einmal durch die belgische Defensive schnitt.

Der Ausblick:

Nach dem dritten Sieg im dritten Gruppenspiel für die Deutschen ist der Halbfinaleinzug sicher. Im Duell um Platz 1 in der Gruppe B geht es am Samstag um 13:15 Uhr im SNP dome gegen Spanien, die ebenfalls drei Gruppensiege einfahren konnten.

Die Stimmen zum Spiel:

Vincent Scholz: "Das war ein unfassbares Spiel. Ich glaube, heute haben wir gezeigt, was wir drauf haben. Vor allem nach dem gestrigen Auftritt war das enorm wichtig. Die Kulisse hat uns getragen. Schon beim Einlaufen war das eine Gänsehautstimmung."

Jan-Philipp Fischer: "Wir sind sehr happy, dass wir heute so ein Feuerwerk zünden konnten. Der Sieg in dieser Höhe, das war heute richtig krass. Wir haben in den ersten Spielen ein bisschen was liegen lassen, das haben wir heute deutlich besser gemacht. Die Halle hat uns heute einen echten Push gegeben. So kann es jetzt weiter gehen." 

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