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schauinsland Hallen-EM 2026 in Heidelberg

Deutschland gewinnt zweites Gruppenspiel mit 7:3 gegen die Schweiz

09. January 2026

Die deutschen Hockey-Herren haben bei der schauinsland Hallenhockey-EM in Heidelberg auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen. Gegen die Schweiz hieß es am Ende 7:3. Unser Spielfilm.

Das zweite Spiel der deutschen Mannschaft bei der schauinsland Hallen-EM in Heidelberg begann mit einem Moment des Gedenkens. Mit einer Schweigeminute wurde an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans Montana vor ein paar Tagen gedacht. Zeitgleich fand auch in der Schweiz eine nationale Gedenkminute statt. Kurz danach ging es dann sportlich wieder zur Sache im SNP dome. Unser Spielfilm.

Torschützen:

1:0 Nik Kerner (2. Minute)

2:0 Nik Kerner (7.)

3:0 Anton Pöhling (9.)

4:0 Nicolas Proske (12.)

4:1 Michel Morard (16.)

5:1 Nik Kerner (25.)

6:1 Nik Kerner (26.)

6:2 Fabio Landtwing (29.)

6:3 Elias Brönnimann (36.)

7:3 Anton Boeckel (40.)

Die erste Hälfte:

Gleich in der 2. Minute fiel die 1:0-Führung durch Nik Kerner, nachdem Anton Boeckel einen wunderschönen Pass in den Kreis gespielt hatte und Kerner nur noch abfälschen musste. In der 7. Minute konnte die deutsche Mannschaft nachlegen und erzielte durch Kerner, der eine Strafecke wunderschön oben links im Schweizer Tor unterbrachte, das 2:0. Das 3.0 folgte kurz darauf. Anton Pöhling staubte vor dem Tor ab und erzielte seinen zweiten Turniertreffer. Die deutsche Mannschaft gefiel im ersten Viertel mit Spielwitz und Kreativität. Die Schweiz konnte auch Akzente nach vorne setzen, kamen allerdings noch nicht in die entscheidenden Schusspositionen.

Nach einem schön vorgetragenen Angriff konnten die Deutschen früh im zweiten Viertel auf 4:0 stellen. Kerner drehte sich vor dem Schusskreis um sich selbst, fand Proske, der mit seinem Abschluss den Schweizer Keeper Laurent Rogger tunnelte. Mit der ersten echten Chance erzielten die Schweizer dann jedoch den 1:4-Anschlusstreffer. Bei einer Strafecke in der 16. Minute konnte Michel Morard Keeper Jasper Ditzer überwinden und Proske, der auf der Linie stand, konnte den Ball in der Geschwindigkeit nicht mehr stoppen.

Die zweite Hälfte:

In der 25. Minute konnte Deutschland weiter erhöhen. Kerner schoss sein drittes Tor per Abstauber, nachdem sich Tom Schmidt-Didlaukies ein Herz gefasst hatte, in den Kreis dribbelte und das Schweizer Tor prüfen konnte. Kerner legte sein viertes Tor gleich in der 26. Minute nach. Im Fallen schlenzte er den Ball aus spitzem Winkel ins lange Ecke und erhöhte auf 6:1 für Deutschland. Die Schweiz, angepeitscht von ihrem deutschen Trainer Claas Henkel, ließ jedoch nicht locker und konnte durch Fabio Landtwing kurz vor der Viertelpause den 2:6-Anschlusstreffer erzielen (29.).

Die beinharte und stockstarte Defensive der Deutschen ließ wenig zu und die Schweiz tat sich in manchen Phasen schwer, sich aus der deutschen Umklammerung im Angriffspressing zu lösen. In der 36. Minute hatte Proske eine gute Chance weiter zu erhöhen. 

Im letzten Viertel hatte die Schweiz zeitweise Probleme aus der eigenen Hälfte zu kommen. Nach einem deutschen Ballverlust erzielte Elias Brönnimann dennoch in der 36. Minute das 3:6 aus Schweizer Sicht. Den Schlusspunkt setzte Anton Boeckel, der gegen eine aufgerückte Schweizer Defensive im Tempogegenstoß über Pöhling von Schmidt-Didlaukies bedient wurde und das 7:3 erzielte.

Die Szene des Spiels:

Der Treffer zum 6:1 von Nik Kerner, bei dem er den Ball mitnahm, einklemmte und akrobatisch im Fallen in das lange Ecke für seinen vierten Treffer des Tages traf.

Der Ausblick:

Nach dem zweiten Sieg in der Gruppenphase treffen die Deutschen am Abend (9.1., 20:15 Uhr) auf Belgien.

Die Stimmen zum Spiel:

Sten Brandenstein: "Wir sind gut in die Partie gekommen. Haben aber auch wieder ein bisschen was liegen lassen. Wir sind aber definitiv auf dem richtigen Weg. Die Stimmung in der Halle wird immer besser. Das war heute schon ein Unterschied zu gestern. Man merkt, dass langsam Wochenende ist. Wir freuen uns schon auf das Abendspiel."

Nik Kerner: "Ich freue mich natürlich über meine Tore, aber über allem steht der Teamerfolg und die Mannschaftsleistung. Die war heute gegen die Schweiz gut, fand ich. Wir haben nach der Pause ein bisschen nachgelassen und müssen uns schon noch verbessern. Die Blockbildung war eine ganz frühe Maßnahme der Coaches. Das kriegen wir bisher auch gut hin."

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