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FIH Pro League 2026 in Valencia

DANAS verlieren erstes Pro League-Spiel in Valencia 1:3 gegen Belgien

06. February 2026

Trotz einer guten Phase im zweiten Viertel müssen sich die DANAS im ersten Spiel gegen Belgien verdient geschlagen geben. Der Spielfilm.

Torschützinnen: 

0:1 Delphine Marien (4. Minute)

1:1 Katharina Haid (20.)

1:2 Louise Dewaet (34.)

1:3 Louise Dewaet (49.)

Die erste Hälfte: 

Das Team der Bundestrainerin Janneke Schopman wirkte zu Beginn der Partie gegen Belgien etwas schläfrig und geriet bereits in der 4. Minute unglücklich in Rückstand. Der Belgierin Delphine Marien gelang es über die Grundlinie in den Kreis einzutreten und den Ball vor das Tor zu bringen. Der Versuch von der deutschen Verteidigerin, Lilly Stoffelsma, den Ball ins Aus zu klären, wurde unglücklich unhaltbar von Marien ins deutsche Tor abgefälscht. Deutschland schaffte es ab Mitte des ersten Viertels besser in die Zweikämpfe zu kommen und hatte noch vor der Pause die erste Großchance. In der 14. Minute konnte Johanna Hachenberg bei einer Doppelchance zweimal die belgische Keeperin Elena Sotgiu nicht überwinden. Den deutschen Damen gelang es nun häufiger sich bis in den Kreis zu kombinieren.

In der 20. Minute erzielte die deutsche Mannschaft schließlich den Ausgleichstreffer zum 1:1 und das Team von Bundestrainerin Janneke Schopman konnte sich für die Offensivbemühungen belohnen. Katharina Haid setzte sich an der rechten Schusskreiskante durch und ihre Hereingabe fälschte Helene Brasseur unhaltbar ins eigene belgische Tor ab. Trotz leichter Vorteile für das deutsche Team gab es in der Folge im zweiten Viertel auf beiden Seiten keine zwingenden Torchancen.

Die zweite Hälfte: 

Die deutsche Nationalmannschaft begann auch die zweite Hälfte weiterhin engagiert und konnte mit intensivem Pressing Ballgewinne erzwingen. Die Weltranglisten-Dritten aus Belgien schlugen jedoch eiskalt zu. Bei einem Tempogegenstoß schüttelte die Belgierin Louise Dewaet Hanna Rothländer auf dem rechten Flügel ab, drang in den Schusskreis ein und düpierte die zur Halbzeit eingewechselte deutsche Torhüterin Mali Wichmann mit ihrem Abschluss ins kurze Eck. Wichmann hatte einen Querpass Dewaets in die Mitte zu den einlaufenden belgischen Mitspielerinnen erwartet und dadurch die kurze Ecke leicht geöffnet. Anschließend konnten die Belgierinnen zunehmend mehr Druck auf den deutschen Spielaufbau aufbauen und den Deutschen gelang es seltener sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, zumal im Ballbesitzspiel im dritten Viertel ein wenig die Präzision fehlte.

In der 49. Minute kam es noch dicker für das deutsche Team und Louise Dewaet konnte die belgische Führung, nach einem Ballverlust im Spielaufbau von Linnea Weidemann, auf 3:1 aus belgischer Sicht ausbauen. Kurz darauf parierte Keeperin Wichmann mehrmals glänzend und konnte einen noch höheren Rückstand für Deutschland verhindern. Eine Strafecke in der 57. Minute brachte die erste deutsche Großchance der zweiten Hälfte, doch Lisa Noltes Abschluss konnte die Belgierin Stephanie Vanden Borre auf der Linie abwehren. Der 2:3-Anschlusstreffer hätte nochmal Spannung bringen können, aber es blieb bis zum Schluss bei der 1:3-Niederlage für Deutschland.

Die Szene des Spiels: 

Das Tor zum 2:1 für Belgien, bei dem Hanna Rothländer ihren Schläger im Zweikampf verliert und Torhüterin Mali Wichmann die kurze Ecke für den Schuss von Louise Dewaet offen lässt. Somit kann Belgien kurz nach Wiederbeginn in der zweiten Hälfte erneut in Führung gehen und den Deutschen das Momentum stehlen.

Der Ausblick: 

Bereits einen Tag später geht es für die deutschen Damen gegen die Gastgeber aus Spanien am Samstag, den 06.02.2026 (13:30 Uhr deutscher Zeit, live und kostenlos auf MagentaTV).

Die Zitate zum Spiel: 

Kapitänin Lisa Nolte: „Das erste Gegentor war sehr unglücklich. Danach war das Spiel sehr ausgeglichen und am Ende ist es ärgerlich, dass Belgien den möglichen Anschlusstreffer kurz vor Schluss verhindern konnte. Vielleicht wäre uns sonst noch das Comeback zum Ausgleich gelungen. Für unser nächstes Spiel müssen wir am 1-gegen-1 Defensivspiel arbeiten und im nächsten Schritt mehr Tore erzielen.“

Verteidigerin Emma Davidsmeyer: "Wir haben den Anfang leider verschlafen und dann ein frühes Gegentor bekommen. Positiv ist, dass wir uns dann gefangen haben und ein gutes zweites Viertel gespielt haben. Zeitweise waren wir auch besser als die Belgierinnen, über 60 Minuten haben wir aber nicht die entsprechende Leistung gebracht. Mit Ball haben wir uns gegen das belgische Pressing schwergetan und konnten uns dadurch selten gefährliche Torchancen erarbeiten. Defensiv haben wir auch zu viele einfache Fehler gemacht. Das müssen wir aufarbeiten und das nächste Mal besser machen, jetzt haben wir eine Rechnung offen mit Belgien."

Torschützin Katharina Haid: "Schade, dass wir nicht zeigen konnten, was wir uns die letzten Wochen erarbeitet haben. Vor allem ist es uns nicht gelungen, über vier Viertel konstant unsere Leistung zu bringen. Morgen geht es schon weiter, wir werden alles daran setzen die nächsten drei Spiele besser zu gestalten und hoffen mit ein paar Punkten aus Spanien danach abreisen zu können."

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