Osterturniere 2026
Drei Turniersieger und alle Teams in den Top 3
07. April 2026
Bei den Osterturnieren trafen sechs deutsche U-Nationalmannschaften auf ihre europäische Konkurrenz. Am Ende landeten alle Teams unter den Top 3.
Die männliche U18 konnte nach Siegen gegen Polen (9:0), die Niederlande (6:1) und Belgien (4:0) auch das Finale des Osterturniers in Rüsselsheim mit 4:1 gegen die Belgier gewinnen. Bundestrainer Paul Koch summierte: "Die vier Länderspiele über die Ostertage haben wir als Team sehr gut für uns nutzen können. Die 23:2 Tore unterstreichen, welches Potential in der Mannschaft und den einzelnen Spielern steckt. Die gemeinsamen Tage war ebenfalls hilfreich, herauszufinden wo wir noch Defizite haben und welche Schritte wir als nächstes gehen müssen."
Die weibliche U18 konnte nach Siegen gegen Irland (7:1), Gastgeber Frankreich (5:1) und Spanien (2:1) die Spanierinnen auch im Finale des Osterturniers in Douai mit 1:0 besiegen. Bundestrainerin Corinna Zerbs: "Wir haben den Lehrgang und das Turnier als Team super genutzt, um zusammenzuwachsen und uns zu finden. Das große Thema war „Vorteile“ finden offensiv und defensiv, was uns am Ende gut gelungen ist. Gleichzeitig haben wir Punkte identifiziert an denen wir arbeiten können und freuen uns auf die nächste Maßnahme."
Die männliche U16 fuhr zunächst beim Osterturnier in Frankfurt deutliche Siege gegen Polen (9:0), die Niederlande (6:1) und Belgien (4:0) ein, ehe sich die Mannschaft von Bundestrainer Adrian Kock im Finale erst im Penalty Shootout (3:4) gegen die Niederlande geschlagen geben musste. Bundestrainer Adrian Kock fasste zusammen: "Wir haben unsere Ziele erreicht und eine klare Spielidee entwickelt, mit viel Offensivdrang und starkem Konterspiel, die wir weiter ausbauen wollen. Drei klare Siege und ein Unentschieden, in dem wir selbst in Unterzahl noch die Chance auf den Sieg hatten, sprechen für die Entwicklung. Am Ende hat man die Belastung gemerkt, aber entscheidend ist: Die Jungs haben dafür gebrannt das Nationaltrikot zu tragen.
Wir können sehr stolz auf uns sein."
Die weibliche U16 konnte sich dagegen nach Siegen gegen die Schweiz (10:0), Irland (4:3) und Spanien (3:2) im Finale des Osterturniers in Ludwigshafen im Penalty Shootout erneut gegen die Spanierinnen durchsetzen. Bundestrainer Markus Lonnes fasste zusammen: "Ich bin gerade mit der offensiven Entwicklung sehr zufrieden, hier haben wir uns viele Dinge erarbeitet. Natürlich ist es auch noch ein weiter Weg, aber das ist bei einer U16 ja auch ganz normal. Das Potential der Truppe war erfreulicherweise wieder klar erkennbar. Wichtig war, dass wir uns dann auch mit dem Turniersieg belohnt haben. Ein großes Lob gehört noch dem TFC Ludwigshafen, die einen wirklich würdigen Rahmen für das Turnier geschaffen haben."
Die männliche U15 gewann beim Osterturnier im niederländischen Valkenswaard zunächst gegen Polen (10:0) und Gastgeber Niederlande (5:4), verlor jedoch erst gegen Belgien (1:3), um sich umgehend am Ostermontag im Spiel um Platz 3 mit einem 2:1-Sieg über Belgien zu revanchieren.
Die weibliche U15 trat ebenfalls in Valkenswaard an und gewann von den ersten drei Spielen zwei, gegen Polen (3:0) und Belgien (4:3). Gegen die Gastgeber aus den Niederlanden musste sich der jüngere Jahrgang der wU16 mit 1:3 geschlagen geben, konnte sich allerdings ebenfalls am Ostermontag mit 4:3 revanchieren und gewann das Spiel um Platz 3 gegen die Niederlande.
Nachwuchs-Bundestrainer Valentin Altenburg zeigte sich hochzufrieden mit der Umsetzung der DHB Spielphilosophie und den gezeigten Leistungen: „Es gelingt unseren Teams richtig gut zusammen zu wachsen und dabei unsere attraktive und situative Spielweise auf die Anzeigentafeln zu bringen.
Es freut mich sehr zu sehen, dass die engere Zusammenarbeit zwischen den Trainer*nnen in den Linien bereits Früchte trägt. Wir werden diese Woche alle Turniere gemeinsam in den Linien analysieren und zusammen unsere nächsten Schritte festlegen.“
Der DHB bedankt sich bei allen Ausrichtern für die erfolgreichen Osterturniere!