Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)
U16-Nationalmannschaften testen erfolgreich gegen Frankreich im Rahmen des DFJW
24. April 2026
Im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) trafen die weibliche und männliche U16-Nationalmannschaft vom 20.04. bis 24.04. auf Frankreich. Die Auswahlteams aus Frankreich und Deutschland begegneten sich außerhalb einer Reihe von Testspielen auch für gemeinsame Aktivitäten.
Das DFJW bringt junge Sportler*innen aus beiden Ländern zusammen, um sich sportlich, kulturell und persönlich auszutauschen und voneinander zu lernen.
Die weibliche U16 traf in Mönchengladbach in zwei Testspielen auf Frankreich und konnte diese beide erfolgreich bestreiten. Am Mittwoch, den 22.04., gewann die Auswahl von Bundestrainer Markus Lonnes 3:1 und am Freitag, den 24.04., mit 1:0.
Neben den beiden Testspielen stand ein ausführliches Rahmenprogramm auf dem Plan: Am Mittwochvormittag beteiligten sich beide Mannschaften an einem Begegnungs-Parcours, bei dem die Mannschaften gemeinsam in Teams verschiedene Challenges absolvieren mussten. Am Donnerstag ging es dann für beide Teams ins Deutsche Olympia-Museum in Köln.
Bundestrainer Lonnes fasst zusammen: "Das war eine sehr gute Maßnahme. Es waren viele neue Spielerinnen dabei, die das allesamt sehr gut gemacht haben, sowohl als Team als auch spielerisch. Vor allem defensiv war das eine enorme Steigerung zwischen den beiden Testspielen. In der Offensive habe ich eine Steigerung gesehen, zumal wir im letzten Testspiel zwölf offensive Strafecken hatten. Mit dem Rahmenprogramm war das eine rundum gelungene Woche."
Die männliche U16 traf in Wattignies, einem Vorort von Lille, in drei Testspielen auf Frankreichs U17-Nationalmannschaft und gewann zwei davon. Im ersten Testspiel musste die Mannschaft von Bundestrainer Adrian Kock sich den Gegnern aus Frankreich noch mit 1:4 geschlagen geben, um sich im zweiten Spiel deutlich mit 7:3 durchzusetzen. Zum Abschluss verlor die männliche U16 mit 1:3.
Neben den Testspielen gab es auch gemeinsame Trainings- und Regenerationseinheiten. Außerhalb des Hockeyplatzes traten beide Nationen gemeinsam in Teams bei Wettkampfspielen, wie Boule oder Tischtennis, gegeneinander an.
Bundestrainer Kock resümiert: "Wir haben die drei Spiele gut genutzt, um uns im internationalen Hockey weiterzuentwickeln. Mit vielen Debütanten war es eine wertvolle Erfahrung, gerade gegen eine gut eingespielte französische U17. Nach der Niederlage im ersten Spiel haben wir im zweiten Spiel eine sehr starke Reaktion gezeigt, uns gut auf die Raumdeckung eingestellt und mit hohem Tempo sowie klaren Passspiel überzeugt. Im dritten Spiel haben wir phasenweise wieder sehr gutes Hockey gespielt und uns verdient nach Rückstand zum 1:1 zurückgearbeitet. Am Ende hat uns jedoch die Konsequenz vor dem Tor gefehlt und wir haben durch zu viele Einzelaktionen den Faden verloren. Insgesamt nehmen die Jungs viele wichtige Erfahrungen mit, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen werden.
Wir sind sehr happy, dass wir mit den Osterturnieren und dieser Maßnahme knapp 50 Jungs die Möglichkeit geben konnten sich auf internationalem Niveau zu entwickeln."