5. Elternhockey-Festival 2026 in Mönchengladbach
Endlich wieder Elternhockey-Festival!
28. September 2026
Am Wochenende vom 26. und 27. September fand das 5. Elternhockey-Festival des Deutschen Hockey-Bundes statt. 52 Teams waren aus ganz Deutschland sowie einzelne aus Belgien und den Niederlanden nach Mönchengladbach gekommen.
Für drei Tage wurde der SparkassenPark, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, wieder einmal zum HockeyPark: Seit Freitagabend haben die Teams parallel auf vier Kleinfeldern je 15 Minuten gespielt und ihr Geschick in den Minispielen bewiesen, aber auch kräftig gefeiert.
Am Samstagmittag wurden alle Teams durch die DHB-Elternhockeybeauftrage Christiane Engels-Axer begrüßt, die den Staffelstab an Andreas Grabowski, DHB-Vizepräsident Sportentwicklung, weitergab. Maren Boyé (DHB-Senior Manager Bildung/Entwicklung) bedankte sich beim SparkassenPark für die Bereitstellung der Anlage und Jule Gossens (DHB-Specialist Masters-, Freizeit- und Elternhockey) hieß alle Teilnehmenden herzlich willkommen. Dazu sorgte Schlenzi für La Ola-Wellen auf der Tribüne.
Für viele Teams war das Festival ein Wiedersehen, andere haben zum ersten Mal teilgenommen und sich mit anderen Elternhockey-Spieler*innen vernetzt. Die Nachricht, dass München als deutscher Olympiabewerber für 2036, 2040 oder 2044 vom DOSB gewählt wurde und Köln-RheinRuhr mit dem HockeyPark ausgeschieden ist, sorgte nur kurz für Enttäuschung. Dann standen wieder Sport und Spaß im Fokus.
Erstmals nahmen unsere Unified Schiedsrichter am Turnier teil und präsentieren auf herausragende Weise, wie Inklusion im Sport zelebriert werden und funktionieren kann. Der Förderverein für Special Hockey ergänzte an einem Infostand alle nötigen Infos und bat um Unterstützung. Die DKMS war mit einem Registrierungsstand unter der fabelhaften Leitung von Kelly Demming ebenfalls im Village vertreten.
Mit einem kleinen Team von Volunteers und Unterstützung des Sparkassen Parks und von Elternhockey Festival Expertin Maren Boyé hatte Jule Gossens das Festival organisiert. Neben dem Spielbetrieb gab es Sonderpunkte bei Side-Events wie Kreativitäts- und Harmoniepreisen und den Minispielen. Die Aufgaben waren Pedalo fahren, Stoffsäcke ins Cornhole zu werfen und die Geschicklichkeit beim Stick IQ zu beweisen.
"Das sollte dazu dienen, den sportlichen Ehrgeiz, der beim Elternhockey eine untergeordnete Rolle spielt, entsprechend dem Grundgedanken des Elternhockeys in 2. Glied zu rücken", so die Organisatoren. Schon traditionell war das Schrottwichteln, zu dem jedes Team brachte ein Zonk-Geschenk mitbrachte, was an ein anderes Team verwichtelt wurde. Das spätsommerliche warme Wetter trug zur guten Stimmung bei. Erstmals wurde am Samstag eine Fotobox angeboten, die viele Teams für lustige Fotos genutzt haben.
Das Highlight neben den sportlichen Aktivitäten war die Players Night unter dem Party-Motto „WIR SIND PRETTY IN PINK" am Samstagabend, auf der bis in den frühen Morgen gemeinsam gefeiert wurde. „Bis 3 dabei“ war unser Motto, meinte Tim von den MSC Ältern mit breitem Grinsen. Valerie und Joke von den Allstars Lokeren aus Belgien sagten: „Nice party, but some crazy German music!“ Damit waren wohl die Kölschen Karnevalssongs gemeint, die im Partyzelt angestimmt wurden.
Zur guten Stimmung trug zum wiederholten Male die Cover-Band BarTenders mit Sänger Basi bei, später sorgte DJ Blues für tanzbare Musik.
Auch wenn Ergebnisse nur zweitrangig sind, hier die Sieger in den vier Kategorien des Festivals:
· Goldene Ananas – spielerisch wollte der Ball einfach nicht ins Tor, aber mit viel Spaß und Herz dabei: die Neanderhepper
· Harmoniehaufen – Fair Play auf und neben dem Platz und einfach ein tolles Team: die Bocksbeutelbande aus Würzburg
· Kreativfabrik – die kreativsten Köpfe unter den Teams: die MSC Ältern vom Marienburger SC
· Alleskönner*innen – erzielten die meisten Punkte bei den Hockey- und Mini-Spielen: Zetti Wespen aus Berlin-Zehlendorf.
Christiane Engels-Axer teilte mit großer Freude mit, dass bei der Tombola 1.530 € erzielt wurden, die sozialen Zwecken zugutekommen. Alle Lose waren schnellstens verkauft.
Das DHB-Orgateam hat sich über viele weitere, sehr positive Rückmeldungen der Teilnehmer*innen an diesem Turnier gefreut. Nach dem Festival ist vor dem Festival, deswegen werden einige Anregungen und Kritikpunkte noch ausgewertet. Dann kann das nächste DHB-Elternhockey-Festival nochmal ein bisschen besser werden.