WM 2026 in Belgien und den Niederlanden
DANAS ziehen dank klarem 3:1-Sieg gegen die USA in die WM-Zwischenrunde ein
19. August 2026
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft gewinnt das letzte WM-Gruppenspiel klar und hochverdient mit 3:1 und zieht damit in die Zwischenrunde der WM in Belgien und den Niederlanden ein.
Torschützinnen:
1:0 Jette Fleschütz (7m; 28.)
2:0 Lisa Nolte (32.)
2:1 Ashley Sessa (38.)
3:1 Jette Fleschütz (7m ; 43.)
Die erste Hälfte:
Den ersten Abschluss hatten die DANAS in der 2. Minute durch Sara Strauss, nachdem sich die deutsche Defensive erstmals aus dem mannorientierten Pressing der Amerikanerinnen befreien konnte. Deutschland kam auch zu weiteren Chancen durch Friederike Heusgen in der 5. Minute und Johanna Hachenberg in der 12. Minute, beide Abschlüsse wurden aber nicht wirklich gefährlich für die amerikanische Torhüterin. Die deutsche Mannschaft hatte im ersten Viertel deutlich mehr Spielanteile und die US-Amerikanerinnen wurden ausschließlich nach deutschen Ballverlusten gefährlich.
Gleich zu Beginn des zweiten Viertels prüfte Jette Fleschütz Torhüterin Bing erneut, indem sie vom linken Flügel in den Schusskreis zog, ihren Abschluss konnte Bing allerdings abwehren. Die erste deutsche Strafecke durch Lilly Stoffelsma in der 19. Minute brachte auch wieder Gefahr, das deutsche Tor fiel aber kurz darauf nach einem Siebenmeter. Fleschütz verwandelte den Siebenmeter trocken. Zuvor war Emilia Landshut entscheidend am Abschluss gehindert worden, weswegen Deutschland in der Folge der Siebenmeter zugesprochen wurde.
Die zweite Hälfte:
Das Spielmuster mit deutscher Überlegenheit setzte sich in der zweiten Hälfte fort und Deutschland spielte sich weiter gute Torchancen heraus. Nachdem Hachenberg in der 31. Minute mit einem Abschluss per argentinischer Rückhand Bing nicht bezwingen konnte, gelang dies Kapitänin Lisa Nolte kurz darauf. Emma Davidsmeyer setzte sich entscheidend über den rechten Flügel durch, brachte eine scharfe Hereingabe, die Lisa Nolte am zweiten Pfosten nur noch über die Linie schieben musste (32.).
Aus dem Nichts erzielte die USA den 1:2-Anschlusstreffer in der 38. Minute. Ashley Sessa gelang in Bedrängnis der Durchbruch in den Schusskreis und im Fallen gelang ihr der Abschluss über Keeperin Kubalski. Die deutsche Mannschaft konnte allerdings zeitnah antworten und erzielte in der 43. Minute das Tor zum 3:1. Nachdem Sara Strauss auf dem Weg zum Tor gefoult wurde, verwandelte Fleschütz auch ihren zweiten Siebenmeter trocken in das amerikanische Tor.
Die USA bemühte sich wiederum um den Anschluss und kam in der 50. Minute zu einer gefährlichen Chance nach einer Strafecke, die Torhüterin Kubalski mit einer ausgezeichneten Parade in der 50. Minute vereiteln konnte. US-Coach David Passmore nahm fünf Minuten vor Schluss seine Torhüterin Bing aus dem Kasten, aber die Überzahl half den US-Girls auch nicht mehr. Es gab bis zur erlösenden Schlusssirene keine nennenswerten Torszenen mehr. So blieb es beim letztlich hochverdienten 3:1-Erfolg für die Mannschaft von Bundestrainerin Janneke Schopman.
Die Szene des Spiels: Das 2:0 von Lisa Nolte, bei dem insbesondere die Vorarbeit von Emma Davidsmeyer sehenswert war. Unwiderstehlich drang die Bremerin rechts in den Kreis ein und legte die Kugel Nolte aufs Brett. Diese brauchte dann nur noch einzuschieben.
Die Stimmen zum Spiel:
Bundestrainerin Janneke Schopman: „Ich bin sehr zufrieden heute. Wir wussten, dass der Druck sehr groß ist. Wir haben gut begonnen und immer weitergearbeitet. Haben auch die Zweikämpfe gewonnen. Jetzt atmen wir durch. In zwei Tagen gibt es das nächste Finale. Wir können hier jedes Spiel gewinnen.“
Kapitänin Lisa Nolte: „Ich bin einfach nur happy, was wir heute wieder abgeliefert haben. Wir mussten gewinnen und wir schießen dann die Tore und machen es souverän am Ende. Wir können viel aus dem Spiel mitnehmen. Der Schlüssel war heute das Vertrauen in die eigenen Stärken. Jetzt gilt es, auch mental etwas runterzufahren, weil es heute für den Kopf nicht unanstrengend war.“
Doppeltorschützin Jette Fleschütz: „Wir sind sehr erleichtert. Haben uns vorgenommen, heute von Anfang an wach zu sein. Das ist uns gelungen. Am Ende haben wir es erwachsen zu Ende gespielt, was nicht selbstverständlich ist bei so einer jungen Truppe.“
Der Ausblick:
In der Zwischenrunde treffen die deutschen Damen am Samstag, den 22. August, um 17:30 Uhr auf den Ersten aus der WM-Gruppe C.