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FIH Pro League 2026 in Hobart, Australien

HONAMAS verlieren 0:3 gegen Australien

12. February 2026

Bei einem über weite Strecken offensiv harmlosen Auftritt verliert die deutsche Herren-Nationalmannschaft letztlich verdient mit 0:3 gegen Gastgeber Australien.

Torschützen:

0:1 Joel Rintala (10. Minute)

0:2 Cambell Geddes (18.)

0:3 Craig Marais (37.)

Die erste Hälfte:

Deutschlands Gegner unterstrich seine Ambitionen früh und begann furios in das erste von zwei Duellen gegen Australien. Nach einer Minute gab es auch schon die erste gute australische Chance und der australische Angreifer Joel Rintala verpasste das deutsche Tor mit seinem Abschluss nur knapp. Beide Teams suchten den Durchbruch durch die gegnerische Defensive, Australien gab Deutschland im Spielaufbau wenig Räume und lief den Gegner mannorientiert hoch an. Australien konnte im ersten Viertel mehr offensive Akzente mit einigen gefährlichen Strafecken setzen. Eine von diesen führte in der 10. Minute schließlich zum 1:0-Führungstreffer für Australien nach einer Strafecke durch Rintala, dessen Ziehschlenzer Torhüter Danneberg und Hannes Müller als Verteidiger auf der Linie nicht abwehren konnten.  Deutschland tat sich schwer in das Spiel zu finden. Vom deutschen Team, das im vergangenen Sommer die Europameisterschaft in Mönchengladbach gewonnen hatte, stand nur die Hälfte auf dem Platz. Viele kleine technische Fehler und zu wenig Aktivität abseits des Balles führten dazu, dass die deutschen Offensivbemühungen spätestens im letzten Viertel endeten.

Eine weitere australische Strafecke in der 18. Minute führte zum 2:0 durch Cambell Geddes, dessen Abschluss flach im deutschen Tor einschlug. Im zweiten Viertel hatte Blake Govers in der 26. Minute eine weitere gute deutsche Chance aus dem Spiel heraus, während Deutschland in der ersten Hälfte ohne klare Torchance blieb. Zu selten konnten die deutschen Angreifer den Ball vorne festmachen.

Die zweite Hälfte:

Deutschland kam mit viel Energie aus der Halbzeitpause, die besseren Chancen hatte aber erneut der Gegner. Nachdem Keeper Danneberg in der 36. Minute eine Strafecke noch glänzend parieren konnte, musste er eine weitere Strafecke eine Minute später passieren lassen. Craig Marais fälschte die Strafecke mit einem Stecher entscheidend vor Danneberg ab und erzielte den Treffer zum 3:0 für Australien. Im weiteren Verlauf des dritten Viertels kam wenig Spielfluss auf, da sich Hannes Müller bei einem Defensivzweikampf am Kreis verletzte. Infolge des Zweikampfs erhielt Müller eine grüne Karte und zwei Minuten Zeitstrafe. Kurz danach erhielten zwei weitere Spieler, Kapitän Thies Prinz und ein Australier, grüne Karten.

Erst im letzten Viertel näherte sich die deutsche Mannschaft dem australischen Tor entscheidend an. Die erste gute Chance für Deutschland hatte Malte Hellwig in der 48. Minute. Der australische Keeper Ashleigh Thomas kam aber früh aus seinem Kasten und konnte Hellwig entscheidend am Abschluss hindern. Australien erzielte kurz darauf sogar noch einen vierten Treffer, diesen nahm der Video-Referee wegen einem Foulspiel jedoch wieder zurück. Stürmer Henrik Mertgens sollte in der 53. Minute und 55. Minute noch zwei gute Chancen für Deutschland haben, die erste parierte „Kookaburras“-Keeper Thomas jedoch glänzend und bei der zweiten verfehlte Mertgens Schuss den australischen Kasten nur knapp. Weitere Torchancen blieben aus und Australien verwaltete den 3:0-Endstand.

Der Ausblick:

Nach der Niederlage gegen starke Australier geht es für die HONAMAS nach einem Tag Spielpause am Samstag weiter in der FIH Pro League gegen Pakistan (5:30 Uhr deutscher Zeit, live und kostenlos auf MagentaTV). Die Chance auf Revanche gegen Australien hat das deutsche Team am Sonntag zum Abschluss der Pro League in Hobart.  

Die Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer André Henning: "Ich glaube, heute ist vorab etwas Einordnung wichtig. Von unserem Team, das im Sommer die EM gewonnen hat, stand heute nur die Hälfte auf dem Platz. Und das hat man in den ersten 20 Minuten auch gespürt. Da wurden wir von extrem starken Australiern überrannt und haben klassisch Lehrgeld bezahlt. Dann haben wir das Tempo aber immer besser aufgenommen. Gerade in den letzten 20 Minuten haben wir auch vier, fünf richtig gute Chancen. Ein Erfolgserlebnis hätte uns in diesem sehr schwierigen Duell gut getan und das Spiel auch noch mal drehen können. Solche Spiele sind Teil des aktuellen Prozesses, da bin ich ganz entspannt. Ich bin gespannt auf das Rückspiel am Wochenende. Wenn wir da von Beginn an an unserem Limit starten, wird mehr möglich sein."

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