Mittwoch, 15. Juli - Sonntag, 26. Juli in Santander

Europameisterschaft wU18


Sonntag, 19. Juli 2015 - 17:00

Deutschland - Russland   11 : 1   (6:1)


Unbekannte Größe souverän besiegt

Deutsche U18-Mädchen schlagen zum EM-Auftakt Russland mit 11:1

19.07.2015 - Besser hätte der Auftakt in die 8. Europameisterschaft für die deutschen U18-Mädchen kaum laufen können. In ihrem ersten Gruppenspiel in Santander kamen sie am Sonntag zu einem 11:1 (6:1)-Sieg über Russland. „Das ist ein sehr zufriedenstellender Auftakt. Wir sind gut ins Turnier reingekommen und haben die Aufgabe gegen eine unbekannte Größe toll gelöst“, war Bundestrainer Markku Slaywk happy. Am Dienstag (15.30 Uhr) geht es gegen England weiter.

 

Furios ging es los: Bereits nach zehn Minuten waren vier Tore gefallen. Die deutsche Mannschaft machte sofort Druck und kam sogleich zu ihren ersten Ecken. Auch bewusst ohne Varianten zu zeigen (die Konkurrenz lauerte auf dem Videoturm), fielen Tore. Lena Micheel traf mit direkten Schlägen zum 1:0 (3.) und 2:0 (7.). In der ersten Euphorie übersah die hoch aufgerückte deutsche Abwehr eine tief lauernde russische Stürmerin, die prompt mit einem herrenmäßigen langen Schlenzball aus dem Hinterfeld bedient wurde und dann im Eins-gegen-Eins Torhüterin Selina Müller zum 1:2 (8.) überwand.
„Wir haben uns durch das Gegentor überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen“, fand Teammanagerin Michaela Scheibe die Reaktion der deutschen Mannschaft gut. Keine zwei Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Emily Kerner hatte gleich mehrere Russinnen ausgetanzt. Ihre Vorarbeit nutzte Julia Brüning zum 3:1 (10.). Und Brüning war auch für das vierte deutsche Tor zuständig, als sie im Fallen über die Torhüterin einchippte (16.). Ähnliches schaffte Max Marquardt nach 28 Minuten zum 5:1. Das halbe Dutzend konnte die DHB-Auswahl noch vor der Pause vollmachen, als Hanna Granitzki die sechste Ecke im Nachschuss zum 6:1 verwertete.
Es ging nach der Halbzeit unvermindert in die gleiche Richtung fort. Die Russinnen konnten gegen die sauberen Ballstafetten des klar überlegenen deutschen Teams kaum etwas ausrichten. Entsprechend veränderte sich das Ergebnis nur noch in eine Richtung. Mit ihrem dritten Eckentor erhöhte Lena Micheel, die später von der Turnierleitung zur besten Spielerin der Partie gekürt wurde, zum 7:1 (40.). Ihren ersten Treffer in der U18 markierte Sonja Zimmermann mit einer herrlichen argentinischen Rückhand in den Winkel (43.). Aus dem Gewühl heraus stocherte Naomi Heyn zum 9:1 (53.) ein. Und Maxi Marquardt war es vorbehalten, mit ihren Treffern Nummer zwei (schöne Einzelleistung nach abgefangenem Ball) und drei (Nachschuss nach Schuss von Kerner) die Zweistelligkeit und das Endergebnis herzustellen.
„Bis auf die Situation beim 2:1 hatten wir alles im Griff und konnten die russischen Angriffsversuche meist schon an unserem Viertel abgefangen“, sah Michaela Scheibe eine solide Defensivleistung. So hatte die in den letzten 20 Minuten ins Tor kommende Femke Jovy fast gar keine Chance, ihr Können zu beweisen. Froh war man im DHB-Lager nach Spielende auch, dass man gegen kantige Russinnen verletzungsfrei durchgekommen war.

 

Tore:
1:0 Lena Micheel (E, 3.)
2:0 Lena Micheel (E, 7.)
2:1 Alena Bogatyreva (8.)
3:1 Julia Brüning (10.)
4:1 Julia Brüning (16.)
5:1 Maxi Marquardt (28.)
6:1 Hanna Granitzki (E, 35.)
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7:1 Lena Micheel (E, 40.)
8:1 Sonja Zimmermann (43.)
9:1 Naomi Heyn (53.)
10:1 Maxi Marquardt (57.)
11:1 Maxi Marquardt (68.)

E: 10 (4) / 0
Grün: 1/0 

 
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Sonntag, 19.07.2015 - 17:00
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