Die Geschichte des Spreepokals

Wann fand der 1. Spreepokal in Berlin statt?

Das war im Jahr 1995, allerdings unter dem Namen Bärenpokal. Teilnehmer an diesem Pokal waren und sind die jeweiligen Landesmeister und Vizemeister der Landeshockeyverbände Berlins, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens, insgesamt 12 Mädchen- und 12 Knaben-Mannschaften.

Der Spreepokal ist seit 2014 auch offiziell die Ostdeutsche Meisterschaft der B-Kinder in der Halle. Die ersten Roten Wimpel gingen nach Charlottenburg (Mädchen) und nach Köthen (Jungen).

Bisher konnten sich folgende Mannschaften in die Siegerliste eintragen:

  Mädchen Knaben
1995 ??? Berliner SC
1996 Zehlendorfer Wespen ???
1997 Berliner SC TuS Lichterfelde
1998 Neuköllner Sportfreunde Neuköllner Sportfreunde
1999 ATV Leipzig Carl-Zeiss Jena
2000 Potsdamer SU TuS Lichterfelde
2001 TuS Lichterfelde Berliner SC
2002 Osternienburger HC Berliner SV 1892
2003 Berliner HC Steglitzer TK
2004 Berliner HC Berliner HC
2005 TuS Lichterfelde SC Charlottenburg
2006 TuS Lichterfelde SC Charlottenburg
2007 SC Charlottenburg TC Blau-Weiss
2008 SC Charlottenburg Zehlendorfer Wespen
2009 Mariendorfer HC Zehlendorfer Wespen
2010 Potsdamer SU Cöthener HC
2011 Zehlendorf 88 Berliner HC
2012 SC Charlottenburg TC Blau-Weiss
2013 Berliner HC Cöthener HC
2014 SC Charlottenburg Cöthener HC
2015 PSV Chemnitz Cöthener HC
2016 TuS Lichterfelde Berliner SC
2017 Berliner SC Berliner HC
2018 TuS Lichterfelde Zehlendorfer Wespen

Der im Jahre 2004 zum 10. Mal stattfindende Spreepokal war Anlass etwas in der Historie zu forschen.

Schon in der DDR ...

... gab es diese "Meisterschaften" - Pionierpokal genannt - der Mädchen und Knaben B in der Halle. Sie wurden im Jahr 1965 auf Initiative der Sportfreunde Dieckmann und Jürgen Neumann aus Güstrow für "Schülermannschaften" (AK 14) als Pokal der Jüngsten ins Leben gerufen.

Dieses 1. Turnier um den Hallenhockeypokal der Zentralleitung der Jungen Pioniere – so die offizielle Bezeichnung – wurde zunächst als DDR-offenes Einladungsturnier organisiert. Zwölf Betriebssport-gemeinschaften entsandten ihre Mannschaften nach Güstrow in die Rudolf-Harbig-Sporthalle. Erster Turniersieger wurde Lok Güstrow.

Seit 1967 nahmen auch weibliche Kindermannschaften an dieser Nachwuchsveranstaltung im Hallenhockey teil. Erster Turniergewinner bei den Mädchen wurde 1967 Motor Köthen.

Bis Februar 1967 wurde das Turnier in Güstrow durchgeführt, seit Dezember 1967 in Berlin. Das für Februar 1968 geplante Turnier in Güstrow wurde wegen Terminüberschneidung mit Zwischenrundenspielen zur DDR-Meisterschaft abgesagt. Nach Überwindung der anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Turnier seit 1970 jährlich im Dezember in Berlin ausgetragen.

1972 wurde der Stichtag verändert. Seit diesem Jahr kämpften Kindermannschaften der Altersklasse 12 um den begehrten Pokal. Die Pionierpokalspiele waren die größte Nachwuchsveranstaltung des DHSV der DDR im Hallenhockey. Alljährlich zwischen Weihnachten und Neujahr kamen ca. 25 Knaben- und 15 Mädchenmannschaften nach Berlin-Weißensee. Als Cheforganisator erwarb sich der Vorsitzende des Bezirksfachausschusses von Ostberlin Werner Schubert hohe Verdienste um dieses Turnier.

  Mädchen Knaben
1965 --- Lok Güstrow
1966 --- Lok Magdeburg
Feb. 1967 Motor Köthen Lok Güstrow
Dez. 1967 Lok Plau Traktor Osternienburg
Mrz. 1969 Lok Plau Traktor Osternienburg
Mrz. 1970 Lok Schwerin Lok Cottbus
Dez. 1970 Traktor Osternienburg Motor Meerane
1971 Traktor Osternienburg Chemie Leuna
1972 RIWA Leipzig Lok Pritzwalk
1973 Lok Ost Leipzig Traktor Osternienburg
1974 Traktor Osternienburg Lok Pritzwalk
1975 Traktor Osternienburg Motor Köthen
1976 Lok Cottbus Motor Köthen
1977 Einheit Zentrum Leipzig Motor Köthen
1978 Traktor Osternienburg Motor Köthen
1979 Traktor Osternienburg Traktor Osternienburg
1980 Pionierpalast Berlin Traktor Osternienburg
1981 Einheit Zentrum Leipzig Traktor Osternienburg
1982 Traktor Osternienburg Lok Torgau
1983 Traktor Osternienburg Traktor Osternienburg
1984 Lok Plau Lok Pritzwalk
1985 Einheit Zentrum Leipzig Lok Plau
1986 Einheit Zentrum Leipzig Traktor Osternienburg
1987 Einheit Zentrum Leipzig Aufbau Südwest Leipzig
1988 RIWA Leipzig Lok Torgau
1989 Traktor Osternienburg
(Steglitzer TK)
Lok Torgau

1989 wurde das Turnier letztmalig als offenes Turnier ausgetragen. Gesamtsieger bei den Mädchen wurde der Steglitzer TK, Pokalgewinner Traktor Osternienburg. Gesamtsieger und Pokalgewinner bei den Knaben wurde Lok Torgau.

März 2004, Bettina Haustein

 
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