Saison 2018:

M35 - M55 Masters

M55 - the road to barcelona

Unter dem Motto „Hire for attitude, train for skills.“ – „Suche die Spieler mit der richtigen Einstellung und trainiere sie in ihren Fertigkeiten“ steht „the road to barcelona der M55“, der im Sommer diesen Jahres stattfindenden WM.
Und so versammelte der Trainer Horst Ruoss 21 Spieler zum ersten Trainingslehrgang in diesem Jahr beim Mannheimer HC. Ein Kader, der sich aus bewährten Kräften und neuen, aus der M50 aufgestiegenen, Spielern zusammensetzt.

 

Hierzu sei ein kleiner Exkurs erlaubt: An der weltberühmten Stanford University stellte man sich die Frage, warum so viele Studenten den anspruchsvollen Eignungstest bestehen und dann das Studium abbrechen – während andere im Eignungstest fast versagen, jedoch das Studium bravourös absolvieren.
Weltweit wollen Hochschulen verständlicherweise sicherstellen, dass ihre Studenten für das jeweilige Studienfach geeignet sind. Und so müssen diese einen Eignungstest bestehen, um angenommen zu werden. Es ist üblich, dass zukünftige Mathe-Studenten logischerweise Mathematikaufgaben bestehen müssen oder zukünftige Juristen den Umgang mit Paragraphen und Prozessen beweisen dürfen. Um eine hohe und möglichst hochwertige Abschlussquote zu erreichen, werden die Besten, manchmal auch nur die Besten der Besten, angenommen.
Doch es wurde festgestellt, dass die Korrelation nicht aufgeht. Die Absolventen mit hervorragenden Leistungen waren häufig diejenigen mit schlechtem Einstiegstest. Woran liegt dies? Eine Untersuchung an der Universität in Pennsylvania an 500 Studienanfängern zeigte, dass klassische Einstellungstests zwar die Eignung für das Studienfach zeigen, jedoch keine verlässliche Aussage darüber geben, ob das Studium erfolgreich abgeschlossen werden kann. Im Gegenteil.
Die Universität stellte fest, dass ein sogenannter „Optimismustest“ mehr über das spätere Abschneiden aussagt, als die klassischen Einstiegstests oder die Noten im ersten Studienjahr.
„Die Aufnahmeprüfungen der Universität messen die Begabung, während der Optimismustest verrät, wer aufgeben wird.“ Erfolgsentscheidend ist letztlich das, was zum Erfolg führt. Eine Kombination aus ein wenig Talent und der Fähigkeit, angesichts von Niederlagen, weiterzumachen, also Optimismus und Hoffnung.
Es war also nicht weiter verwunderlich, dass der erste Trainingstag gleich mit zwei intensiven Einheiten à jeweils 90 Minuten begann und der zweite mit zwei Einheiten à jeweils 75 Minuten endete. Die drei großen T´s standen auf dem Programm: Taktik, Technik, Teambuilding. Abgerundet wurde dieses Wochenende mit wichtigen organisatorischen Informationen des Teammanagers Johannes Püttmann. Bei Abreise wurde dann allen bewusst, dass dies bereits eine Art Optimismustest gewesen ist.
Die Fortsetzung erfolgt beim nächsten Lehrgang Ende März in Krefeld. Dem Trainer fällt dann die schwierige Aufgabe zu, für die WM ein Team zu nominieren, welches verspricht erfolgreich in Barcelona abzuschneiden. „…Es wird nicht zwingend die Begabung ausschlaggebend sein sondern vielmehr die richtige Einstellung, den anstehenden Herausforderungen gewachsen zu sein…“ frei interpretiert nach den Nominierungskriterien des Trainers.
Die Spieler haben die Möglichkeit mit viel „Optimismus“ sich den nächsten Aufgaben zu stellen und dem Trainer die Entscheidung – wer zu nominieren ist – so schwer wie möglich zu machen.
Zu guter Letzt: Die M55 ist ausschließlich ein Team von Optimisten und das ist es, was das Miteinander so sympathisch und liebenswert macht!

 
Kontakt M35 - M55:
Dirk Wellen
Richard-Wagner-Str. 57
47799 Krefeld
Tel: 02151-44120

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