Freitag, 24. Oktober 2008 - Sonntag, 31. Mai 2009


Euro Hockey League 2008/2009

UHC Hamburg erreicht erneut das EHL-Finale

30. Mai, Halbfinale in Rotterdam: UHC Hamburg – KHC Leuven 3:2 (3:2)

Titelverteidiger UHC Hamburg hat auch bei seinem zweiten Auftritt in der Euro Hockey League das Endspiel erreicht. Im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Rotterdam setzte sich die Mannschaft von Trainer Martin Schultze vor knapp 5.000 Zuschauern mit 3:2 (3:2) gegen den belgischen Meister KHC Leuven durch. „Ich bin absolut stolz auf meine Mannschaft, dass sie hier erneut ins Finale eingezogen ist. Die Belgier waren aber der erwartet starke Gegner und haben uns mit ihren Kontern das Leben sehr schwer gemacht. In der Schlussphase, als wir uns völlig unnötig haben hinten rein drängen lassen, habe ich mehrfach um den Sieg gezittert. Das darf uns eigentlich so nicht passieren. Insgesamt haben wir aber mit Sicherheit verdient gewonnen, weil wir deutlich mehr für das Spiel gemacht haben“, so ein glücklicher UHC-Trainer Martin Schultze.

Seine Mannschaft begann bei strahlendem Sonnenschein sehr konzentriert und ging bereits früh durch eine feine Einzelleistung von Abwehrspieler Tom Mieling in Führung. Nach zwei verpassten UHC-Möglichkeiten (Sunkel, Fuchs) durften dann aber zunächst die Belgier jubeln: Goalgetter Pau Quemada setzte sich im Mittelfeld gekonnt durch und bediente Renaud Pangrazio, der die Kugel nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Aber der UHC zeigte sich kaum geschockt und schlug gleich doppelt zurück: Erst verwandelte Marco Miltkau einen Abpraller, dann erhöhte Carlos Nevado mit einer knallharten argentinischen Rückhand auf 3:1. Doch Leuven kam erneut zurück, als Quemada kurz vor dem Pausenpfiff Hamburgs Keeper Nicolas Jacobi aus kurzer Distanz überwand. Nach dem Wechsel hatten sich beiden Abwehrreihen besser auf den Gegner eingestellt, so dass die Zuschauer deutlich weniger Torszenen zu sehen bekamen als noch in den ersten 35 Minuten.

Der UHC blieb optisch zwar bis in die Endphase überlegen, ließ jedoch bei den wenigen sich bietenden Möglichkeiten die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. So scheiterten Miltkau und Fuchs (52., 60.) jeweils in aussichtsreicher Position, da sie die Kugel nicht voll trafen. Beinahe hätte sich dies noch gerächt, da sich Belgier in der umkämpften Schlussphase plötzlich eine Reihe von Großchancen erspielten. Zunächst schoss Quemada die einzige Strafecke des Spiels knapp vorbei (65.), dann hämmerte Jean Collin eine Rückhand an den Pfosten des UHC-Gehäuses (67.).

Und kurz darauf jubelten die Fans aus Leuven schon über das vermeintliche 3:3, doch Schiedsrichter Andy Mair verweigerte dem Treffer wegen zu hohen Stocks zu Recht die Anerkennung. Da der UHC den Gegner den beiden verbleibenden Minuten geschickt vom eigenen Tor fernhielt, durfte der Titelverteidiger kurz darauf den erneuten Einzug ins Finale feiern.

 

Tore:

1:0 Tom Mieling (6.)

1:1 Renaud Pangrazio (16.)

2:1 Marco Miltkau (20.)

3:1 Carlos Nevado (21.)

3:2 Pau Quemada (30.)

 

Strafecken:

UHC 0 / Leuven 1 (0)

 

Gelbe Karten:

Fehlanzeige

 
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Endstand
1. HC Bloemendaal
2. UHC Hamburg
3. HC Rotterdam
4. KHC Leuven
Punkte

Für die EHL Gruppenphase gilt folgende Punkteverteilung:


Sieg 5 Punkte
Unentschieden 2 Punkte
Niederlage mit ...
Tordifferenz ≤ 2 Tore 1 Punkt
Tordifferenz > 2 Tore 0 Punkte

 

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