Freitag, 13. Februar - Sonntag, 15. Februar in Rüsselsheim


Hallen-Europa-Cup 2009 Herren

Rüsselsheim als Gruppensieger im Halbfinale gegen Poznan

Samstag, 14. Februar, Spiel 3: Rüsselsheimer RK – Menzieshill (SCO) 7:4 (2:2)

Bereits vor dem letzten Gruppenspiel der Rüsselsheimer Herren beim Hallenhockey-Europapokal der Landesmeister stand fest, dass die Gastgeber als Gruppenerster der Vorrundengruppe A im Halbfinale am Samstagabend (19.15 Uhr) gegen KS Pocztowiec Poznan spielen werden. Denn zuvor besiegte überraschend der vom deutschen Co-Bundestrainer Stefan Kermas betreute Lucerner HC die favorisierten Russen aus Ekaterinburg und sicherte sich mit vier Punkten Rang zwei in Gruppe A. Dennoch war RRK-Trainer Kai Stieglitz mit dem hart erarbeiteten 7:4-Erfolg (2:2) über den HC Menzieshill (Schottland) nicht zufrieden: „Wenn ich wüsste, woran es lag, dass dieses spiel so eng war, wäre ich ruhiger. Es muss an der mangelnden Einstellung gelegen haben.“

Die Schotten hatten zuvor gegen Luzern Remis gespielt und gegen Ekaterinburg 1:6 verloren. Im Duell mit den Rüsselsheimern hielten die „Bravehearts“ sehr lange gut mit, gestalteten es bis kurz vor Ende relativ offen. Letztlich setzte sich die deutlich bessere Spielanlage der Hessen aber durch. In der ersten Hälfte gingen die Hausherren vor etwas mehr als 300 Zuschauern in der Walter-Köbel-Halle zwar in Führung, doch die Schotten, die im Falle eines Sieges selbst noch Chancen auf den zweiten Halbfinalplatz hatten, drehten die Partie mit zwei Treffern zu ihren Gunsten. Zwar glich Sven Wohlfahrt postwendend aus, aber zu mehr kamen die Rüsselsheimer nicht – auch weil Thomas Jost in den letzten Minuten vor der Pause mit Gelb auf der Strafbank saß.

In Halbzeit zwei war wieder der RRK – diesmal durch Oliver Domke – schnell in Führung gegangen, aber Menzieshill glich auch erneut wieder aus. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe Jost seinem Team die Führung zurückeroberte. Dann erst konnten die Stieglitz-Schützlinge effektiver ihre Chancen ausnutzen. Innerhalb von nur zwei Minuten folgten drei weitere Tore zum 7:3 und damit auch die Entscheidung. Das 7:4 in der Schlussminute war nur noch Makulatur.

Rüsselsheim marschierte also ohne Punktverlust sehr souverän durch die Vorrunde. Im Halbfinale um 19.15 Uhr wartet nun der zweifache Europapokalsieger KS Pocztowiec Poznan, der nur mit viel Mühe als Zweiter seiner Gruppe weiter kam. Am Ende waren Gruppensieger Club de Campo Madrid (mit Oliver Markowsky und Adriaan Kühn), Poznan und Rotterdam mit je sechs Zählern alle punkgleich – das Torverhältnis entschied über die Platzierung. „Wir müssen gegen die Polen auf jeden Fall wieder eine Schippe drauf legen“, so Stieglitz. „Dass die es noch mal rumgebogen haben, um ins Halbfinale zu kommen, wird ihnen einen Push geben.“

 

Tore im Überblick:

1:0 Jan Petersen (2.)

1:1 Christopher Wilson (3.)

1:2 Thomas Allan (9.)

2:2 Sven Wohlfahrt (12.)

--------------------------

3:2 Oliver Domke (23.)

3:3 Christopher Wilson (24.)

4:3 Thomas Jost (28.)

5:3 Thomas Jost (34.)

6:3 Tobias Wuttke (35.)

7:3 Tobias Wuttke (36.)

7:4 Thomas Allan (40.)

 

Ecken:

RRK 2 (kein Tor) / Menzieshill –

 

Gelbe Karten:

RRK 1 (Th. Jost, 17.) / Menzieshill –

 

RRK-Torschützen beim Europapokal:

Schütze Tore aktuell

1. Oliver Domke 6 1

2. Thomas Jost 4 2

3. Falk May 3 -

3. Christian Minar 3 -

3. Sven Wohlfahrt 3 1

3. Tobias Wuttke 3 2

7. Jan Petersen 2 1

8. Mirko Fuchs 1 -

 
Euro Hockey
« Euro Hockey 2009
Berichte

» Finale: RRK - Madrid 3:2
» Hfn.: RRK - Poznan 7:2
» RRK - Menzieshill 7:4
» RRK - Luzern 6:0
» RRK - Ekaterinburg 12:1
» Stieglitz im Interview
» RRK als ECup-Gastgeber
» Startseite


» Spielplan | Ergebnisse

Endstand
1. Rüsselsheimer RK
2. Club de Campo Madrid
3. Luzerner SC
4. KS Pocztowiec Poznan
5. Dynamo Ekaterinburg
6. HC Rotterdam
7. Menzieshill HC
8. Wiener AC
 

» Impressum   » Datenschutz © 2024 • hockey.de